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Liebe Leute, mit dem neuen Jahr eröffnen wir auch unsere neue Humba-Website. Die alte Seite steckt zwar noch voller Informationen, ist aber nicht mit allen Geräten kompatibel. Mit der neuen können wir euch auch aktueller informieren, sowie nach und nach mehr Jeckness-Features anbieten. Ein neuer Anfang ist gemacht, mal schauen, was das neue Humba-Jahr bringt? – Viel Glück für 2023!

Fr. 17.02., 20:15 Uhr*, Gloria-Theater, Apostelnstr. 11
Humba Party : Fastelovend Festival 2023
Mit grandiosem kölsch-internationalem Programm:
Humba Reggae Jeckness, HopStop Banda, Kamell Kapell, Melchi Vepouyoum, Stella Tonon, Resi Tribu, Escola de Frevo und vielen Gaststars! (*Einlass 19 Uhr, Einsingen ab 19:30 Uhr)
https://gloria.koeln/programm/humba-party
Mehr Infos in Bälde hier: www.facebook.com/events/546060900509722
Edelweißpiraten Bergisches Land

Liebe Leute,
es hat wieder etwas gebraucht, das Programm der Humba Party zu fixieren. Hat sich aber gelohnt: Wir freuen uns auf eine bunte, fette Live Show mit feinsten Grooves, Jeckness und vielen Überraschungen. So werden u.a. große Teile des gefeierten »Humba Reggae Jeckness«-Special vom Rudolstadtfestival präsentieren. Die HopStop Banda wird mit einigen Gästen nagelneue Songs (u.a. kölsche) präsentieren, Alfonso Garrido wird uns mit seiner Frevo-Schule zeigen, wie Karnevalsmärsche in Pernambuco klingen und vieles mehr.

Humba-Party-Tickets zum ausdrucken:
https://gloria.koeln/programm/humba-party – Ihr könnt sie aber auch ab sofort im Gloria-Theater, Filos-Lottobude (Merheimerstr. 89, Nippes) und den KölnTicket-Filialen! (Bald auch im Weißen Holunder) – WEITERSAGEN!

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Humba Party-Tickets, jetzt hier Köln-Ticket
sowie im Gloria-Theater, Filos-Lottobude und Singender Holunder

Hier der aktualisierte Singender-Holunder-Plan, wird immer bunter! Der Lokalhelden-Schlagerabend ist nochmal verschoben worden, weil ich die Cowboys übersehen hatte. Es ist wirklich toll, welch mannigfaltiges Talent und Engagement uns jeden Sonntag im schönen Weißen Holunder beehrt! Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung!

Herzliche Grüße, Jan

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Liebe Humba e.V.-Mitglieder und die es werden möchten!

Einladung zur Mitgliederversammlung des
HUMBA e.V.
Datum: Di. 17.01.2023, 19 Uhr
Ort: Sachsenring 73a, 50677 Köln

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Wahl der Versammlungsleiterin und des Schriftführers
3. Abstimmung über die Tagesordnung
4. Bericht des Vorstandes
5. Bericht des Kassenwartes und der Kassenprüfer für 2020 und 2021
6. Ausprache über die Berichte
7. Entlastung des Vorstandes für 2020 und 2021
8. Neuwahl des Vorstandes
9. Zukunftspläne, Diskussion
10. Verschiedenes

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Beste Grüße,
Jan, für den Vorstand 

Humba e.V. beim Rudolstadt-Festival

Große Ehre für den Humba e.V., der eigentlich schon 2020 den RUTH-Preis bekommen sollte. Nach zweimaligen Corona-Verschiebungen, ist es nun soweit; Hier die Begründung der RUTH-Jury:

»Als sich vor 25 Jahren in Köln der Grafiker und DJ Jan Ü. Krauthäuser auf die Suche nach dem alternativen, nicht zuletzt multikulturellen Karneval machte, war nicht abzusehen, dass daraus das wohl spannendste Weltmusikprojekt Deutschlands werden würde. Karneval und Party bilden immer noch ein sehr stand- und gleichzeitig tanzhaftes Bein des Vereins, aber dazu gekommen ist die intensive Beschäftigung mit dem Erbe der Zigeuner, mit der Kölner Widerstandsgruppe aus der NS-Zeit, den Edelweißpiraten, zu alten kölschen Leedern, zu afrobrasilianischer Widerstandskultur, zu jiddischen, russischen oder bündischen Liedern oder den ernsthafteren von Hans Knipp, dem Hausdichter der Bläck Fööss, zu Wettrüsten, Arbeiterrechten oder Hexenverbrennung. Festivals, CDs, Konzerte, Vorträge, Mitmachsing-Veranstaltungen, Ballnächte, Liederhefte und -bücher, Parties – die Liste der Aktivitäten ist lang und ungeheuer beeindruckend. Sie verbinden Jung
und Alt, ahle Kölsche und Immis, ernsthafte Information und Geschichtsbewusstsein mit aktuellem politischem Engagement und ungebremster Lebensfreude. Dafür erhalten Jan Krauthäuser und der Humba Efau den „Deutschen Weltmusikpreis – RUTH“.« 

RUTH – Der deutsche Weltmusikpreis 2020
Laudatio zur Preisverleihung beim Rudolstadtfestival, am 9. Juli 2022

Wie der Name der RUTH ja schon andeutet, wird dieser Musikpreis an Menschen verliehen, die rootsige Musik zutage fördern, d.h an die Oberfläche bringen oder auch entdecken od aufdecken. Genau das macht Jan Krauthäuser in ebenso engagierter wie origineller und kreativer Art mit dem Verein Humba e.V., den er vor über 25 Jahren in Köln gegründet hat, zusammen mit der Brasilianerin Marcia Ramalho, dem westafrikanischen Musiker Carlos Robalo, dem bayerischen Gitarristen Raimund Kroboth (bekannt als Leiter der legendären inzwischen aufgelösten Schälsick Brass Band) und Mitgliedern der „Pudelbande“, die sich aus älteren Damen eines Kegelclubs in Köln-Kalk begründet hatte. Seit den 1990er Jahren präsentiert Jan Krauthäuser mit Humba alljährlich zu Karneval auf den wunderbar eigenwilligen „Humba-Partys“ urkölsche Lieder, die kaum noch einer kennt, alternative neue jecke Songs jenseits der oft verschlagerten Mainstream-Musik des Kölner Karnevals und etwaige Karnevalsmusik aus anderen Ländern und Kulturen, die durch Einwanderer aus aller Welt in Köln Wurzeln geschlagen hat.

Befeuert durch die positive Resonanz auf die Humba Partys hat Humba nach der Jahrtausendwende dann auch außerhalb des Karnevals begonnen Konzertreihen und Festivals zu veranstalten. Die haben immer wieder mal unter bestimmten Themen gestanden, z.B. unter dem Thema „Edelweißpiraten“ – darunter fallen die Jugendlichen im Rheinland, die sich im 3. Reich den Nationalsozialisten widersetzt haben, u.a. dadurch dass sie internationale Lieder gesungen haben. So wie sich aus diesem Thema schließlich das „Edelweißpiraten- Festival“ entwickelt hat, auf dem seit fast 15 Jahren inzwischen alljährlich die Musik der Edelweißpiraten in neuen Varianten von etlichen Gruppen gespielt und gesungen wird, hat Jan Krauthäuser (in Eigenintiative quasi ohne Humba) auch das Festival „Brasilonia“ initiiert, mit brasilianischen Musikern aus dem Raum Köln und das Festival „Francofolie“. Auf dem treten Musiker mit französischen Wurzeln auf oder aus afrikanischen Ländern, in denen französisch gesprochen wird.

Seit knapp 15 Jahren veranstaltet Jan Krauthäuser wiederum zusammen mit Humba jeden Sonntag Mitsingkonzerte in der Kölner Kultkneipe „Weißer Holunder“, bei denen mal bündische Lieder aus der Wandervogelbewegung angestimmt werden, mal kölsche Evergreens, mal türkische, griechische, jiddische, russische oder österreichische Lieder oder auch Arbeiter- oder Revolutionslieder aus aller Welt. 


Und dann gibt es seit über einem Jahrzehnt diverse Zigeuner-Festivals in Köln, nachdem Jan Krauthäuser zusammen mit Humba die 1. „Kölner Zigeunernacht“ veranstaltet hat, um die Community der Kölner Zigeuner stärker an die Öffentlichkeit zu bringen, die betonen, dass sie „Zigeuner“ genannt werden wollen, was Geiger Markus Reinhardt und Gitarrist Rudi Rumstaijn spätestens morgen hier auf dem Rudolstadt-Festival im Alten Rathaus um 14:00 in ihrem Vortrag erklären werden, wenn nicht sogar schon gleich, wenn sie hier zum Preisträgerkonzert aufspielen. Dabei treten sie mit vielen Humba-Gästen auf, denn: Markus Reinhardt gehört mit zu den ersten Musikern, die bei den Humba-Partys mitgespielt haben und immer wieder dabei ist – wie auf verschiedenen CDs auch zu hören ist, die Humba von seinen Partys herausgegeben hat.



Seit der allersten Humba-Party 1994 – also ein Jahr bevor der Verein Humba e.V. gegründet wurde – bin ich über die Jahre Jan Krauthäuser immer wieder begegnet: sowohl zum einen als Besucherin so ziemlicher sämtlicher Veranstaltungsreihen, die er zusammen mit Humba ins Leben gerufen hat – und die ich sehr schätze, weil sie höchst unterhaltsam sind, man dazu tanzen kann, singen und immer interessante Menschen und verschiedene Musikkulturen kennenlernt – und zum anderen als Radiofrau beim WDR, die über seine kultur- und gesellschaftspolitisch relevanten Musikveranstaltungen berichtet hat. Heute freue ich mich, ihn hier in Rudolstadt zu treffen, um ihm die RUTH zu überreichen, dafür, dass er zusammen mit Humba die Kölner Musikszene um so viele dolle, jecke und wichtige Veranstaltungen bereichert hat. Vielen Dank dafür und meinen allerherzlichsten Glückwunsch, lieber Jan Krauthäuser und Humba.

• Antje Hollunder für das Rudolstadtfestival-Team

Kölscher Melting Pot der Kulturen – Der Humba Efau
(»Folker«-Artikel, 2009)

Was haben die Elfenbeinküste und der Kölner Karneval gemeinsam? Für Jan Krauthäuser eine ganze Menge. Die Neugier nach dem originalen Klang trieb den Urkölner von der Schäl Sick vor Jahren an die Westküste Afrikas.
Dort fand er viel Interessantes, aber wenig Authentisches, was nicht von westlichen Musikstilen beeinflusst war. Zurück in Köln stand die umgekehrte Frage im Raum: Wie nah sind wir den eigenen musikalischen Wurzeln? Jan Krauthäuser begab sich auf  Spurensuche und zwar in einem Bereich, der für ihn am aktivsten regionale Eigenheiten überliefert und weiterentwickelt: der Karneval.

Von Sylvia Systermans

„Narrenlärm – wie schlecht ist die Kölner Karnevalsmusik?“ Mit dieser Frage im Gepäck suchte der Grafiker und Journalist Jan Krauthäuser Anfang der 90er Jahre für eine WDR-Sendung nach Antworten. Diesmal nicht in Afrika, sondern auf dem Kölner Altermarkt. Die Ausbeute: grölende Bierseligkeit, Schlager-Dudelei und uniformiertes Getrommel. Eine bunte Mischung, aber wenig einladend. Jan Krauthäuser grub eine Schicht tiefer, fand Gleichgesinnte, entdeckte Unerwartetes. Und gründete einen Verein: den Humba Efau. „Karneval in Köln musikalisch aufwerten“, so fasst er die Idee von Humba Efau zusammen. Der Auftrag an einheimische und zugereiste Musiker lautete: „Macht uns eure Definition von Kölner Karnevalsmusik. Was würdet ihr gerne in der Kneipe hören oder auf der Party spielen?“

Erkenntnisse für das Eigene

Das war vor 14 Jahren. Da hatte sich der alternative Karneval mit Geisterzug und Stunksitzung schon Straßen und Räume erobert und die „Bläck Fööss“ und „De Höhner“ längst ihre rockig-poppige Lesart des Kölner Karnevals unters Volk gemischt. Auf den Partys von Humba Efau sollte nun  zusammenfließen, was sonst wohl kaum zueinander gefunden hätte. Folk und Jazz aus Übersee mit „kölsche Tön“ von Nebenan, gemäß der Humba- Philosophie, dass Neugier auf Fremdes immer auch neue Erkenntnisse fürs Eigene bringt.
Seitdem steht sie bei den Humba-Partys nun also alljährlich auf der Bühne: eine Musikszene, die im offiziellen Veranstaltungskarussell der Stadt kaum präsent ist. Selbstbewusst kölsch und interkulturell. Mit der „Pudelbande“ hatte Jan Krauthäuser zu Beginn von Humba bereits den kölschen Originalklang gefunden. Einen Damenkegelklub aus Köln-Kalk, in dem noch gesungen wurde: mündlich überlieferte Leedcher un Verzällcher aus einer Zeit, in der noch kein CD-Player die Beschallung von Gaststätten  übernommen hat. Heimatliche Klänge, die, so Jan Krauthäuser, in der alternativen Intellektuellenszene lange nicht wahrgenommen wurden, „weil dort die eigene Volksmusikkultur als wertlos und nicht erhaltenswert
angesehen wird. In Afrika oder Brasilien finden wir das sensationell, hier findet man das furchtbar.“ Stattdessen, so Krauthäuser, suchten viele heimische Gruppen den Umweg über die amerikanische Musikkultur. Das Ergebnis seien moderne Unterhaltungsprodukte, die wenig mit den eigenen Roots zu tun hätten. Humba Efau will dagegen nicht nur die Exotik der anderen abbilden, sondern selbst mitten drin stehen. Kein Multikulti-Projekt, sondern praktizierte Regionalkultur. Und so stehen bei Humba die archaisch rheinische Pudelbande neben Kölsch-Rapper Chicken George, die brasilianische Sambagruppe neben dem Tambourcorps aus Kirch-Kleintroisdorf und Hochzeitsmusiker aus Istanbul neben Alpenrockern aus Österreich und der Schäl Sick Brass Band auf der Bühne.

Mut zum Risiko

Als die erste Humba-Party auf CD gebannt und unters Volk gebracht wurde, war der Jubel groß. Von allen Seiten schulterklopfendes Lob für so viel Engagement. Wirklich gewinnbringend verkauft hat sich der radikale Musikmix nicht, selbst viele Humba-Fans griffen letztlich doch lieber auf stilistisch einheitlichere CD-Produktionen zurück, so die Erfahrung von Jan Krauthäuser. Der betont dabei gerne, dass Köln schon immer ein Melting Pot der Kulturen war. „Typisch Kölsch“ ist die Mischung. Dass diese Mischung nicht verkrustet, sondern statt hermetischer Parallelgesellschaften kulturelle Vielfalt das Gesicht der Stadt prägen, ist Ziel von Humba Efau.
Ein Projekt, das Zeichen setzt und auch außerhalb der fünften Jahreszeit je nach Anlass aktiviert wird: etwa mit Touren durch Kölner Schrebergärten, die für Jan Krauthäuser bewies, „dass Schrebergärtner zum Teil weniger spießig sind als irgendwelche Rockmusikfans. Schön zu zeigen, dass im Grunde alles komplizierter und interessanter ist, als man das manchmal so darstellen möchte.“ Auch das sommerliche Edelweißpiratenfestival, bei dem Bands aus der Region im Kölner Friedenspark auf Wiesen und unter Bäumen musi-
kalisch der Kölner Widerstandskämpfer im Nationalsozialismus gedenken, ist eine Initiative Jan Krauthäusers. Denn Humba Efau mischt sich auch politisch ein: Als Ende September 2008 „Pro Köln“ unter dem Vorwand des Protestes gegen den Moscheebau in Köln-Ehrenfeld rechte  Gesinnungsgenossen aus ganz Europa zum sogenannten „Anti-Islamisierungsgipfel“ zusammen trommelte und viele Kölner mit Sitzblockaden, transportunwilligen Taxifahrern und Aufrufen von Kneipenwirten „Kein Kölsch für Nazis“ protestierten, stellte Humba Efau eine eigene Kampagne auf die Beine: Nicht 11.000 Jungfrauen, sondern 1.100 BauchtänzerInnen demonstrierten tanzend, dass für braune Hetzparolen in Köln kein Platz ist. Für Jan Krauthäuser hat gute Kultur viel mit Mut zum Risiko zu tun. Denn „wenn da kein Risiko ist, dann entsteht auch kein Knalleffekt und dann gibt es auch nichts mehr zu entdecken.“
(aus: www.folker.de

Preserving tradition and promoting diversity is not a contradiction!
Jan Krauthäuser, Vortrag am 14.02.2018 in Utrecht, zur UNESCO-Conferenz: 
»Urban Cultures, Superdiversity and Intangible Heritage«

What is the main idea of our Cologne Humba Carnival movement?

The main idea of »Humba« is the combination of the multicultural -, the world music movement of the early nineties with the local tradition of the Cologne area. This was quite new for us, for Germany – and amazingly 23 years later is still new, an exception in Germany.

Like many others, the story of Humba began in Africa. The key impulse for the idea of doing something for the Cologne carnival music came from my first trip to Ivory Coast, in 1992, where I made a music research. But I noticed that the locals had little interest in their traditional music. Most musicians and producers tried to sound as American or European as possible.
On the one hand this was disappointing and alarmed me as a fan of African  music. But on the other hand I asked myself the question: Is it OK to demand from Africans to cultivate their tradition better then we – then I do it in Germany?

That’s why I’ve moved my next music research to my doorstep, to explore the Cologne Carnival music: which roots are still alive? and what exciting new trends exists above the folkloristic mainstream?
– My research was supported by WDR Radio and ended up in a first CD compilation, which was presented at a first Humba Party, in 1994. There was huge interest, because the combination of world music and regional tradition was something new, not only in the Cologne Carnival. And it worked wonderfully right away.

Especially the immigrant musicians, from the Iranian singer to the African bandleader were pleased to be perceived here not only as exotic figures, but as equal players of a Cologne tradition. We had asked each of them, to show us their definition of good Cologne carnival music. That means any song, that people can dance, sing or laugh on our Humba Party.
For some artists it was easy, because they came from another carnival culture, like Brazil, Cuba etc., but other musicians had to transform another tradition into Carnival. We asked a lot of German musicians too, which are not involved in the carnival scene, to create something new, something special for our party. Some of the best results came from the cooperation between musicians from different backgrounds.

Further we encouraged our artists to work with the Cologne language »Kölsch«, which is very important for the local culture, especially in the carnival tradition! We discovered and produced a lot of great rap, reggae, samba or oriental songs in Kölsch and other languages. Until now we released four Humba compilations, plus one CD of our most exotic discovery: »Die Pudelbande« an old women bowling club choir from the Cologne suburbs!

The 23 years of Humba history knows a lot of funny, inspiring little stories I can’t tell you now. But what I can tell you for sure: Preserving tradition and promoting diversity is not a contradiction!

Other projects – Progressive Brauchtum (Costums)

For us, a club of some dozen music maniacs, the next step was to leave the short Carnival season in winter, to bring our knowledge to other occasions. In 2001 we initiated tiny summer festivals in suburban garden colonies, the »Humba-Schrebergarten-Tour«.
Always with at least one traditional Cologne band and one “exotic” ensemble – African tradition, Persian classic, Indonesian gamelan etc. based in Cologne. – This experiment worked also well (legendary!) until the public financiers got off.

One summer tour in 2004 we dedicated to the Edelweisspiraten, a youth resistance movement during the Nazi dictatorship. This movement was very strong in Cologne and it was mainly a music movement. We had the pleasure to get in contact with some of the old Edelweisspiraten! Together with them we designed a tribute festival with five little stages in the beautiful »Friedenspark«. About 25 very divers bands performing since than every year for the honour of the anti-Nazi-youth-movement. Nearby 5000 people also get information and contact to time witnesses. The Edelweißpiratenfestival is an important living monument for Cologne history now!

Our next enterprise was to help the Cologne Gypsy community, to preserve and to promote their old, fascinating culture. Some good friends and Humba-musicians Markus Reinhardt, Rudi Rumstajn & Co would like to organise a big Gypsy Festival in the middle of Cologne, as sign of power! They don’t want to be seen as victims any more, even not by the political correctness scene! They call themselves proud »Zigeuner« and that’s the name of the festival: »Rheinisches Zigeunerfestival«. An invitation of the local Sinti community to the worldwide gypsy culture, to show their diversity and their unity. The result funded by public institutions (LVR, NRW Ministry, City of Cologne) was a triumph with about 3000 spectators. We managed it three times in ten years and hope, to establish it regularly. Because it really works as a cultural motor with a huge social effect. We also organise a lot of concerts in a friendly church, workshops with refugees and kids etcetera. And, to come back to our carnival soul, we made the first  Cologne Gypsy Ball together with the biggest Cologne Sinti community. This year we will realize a Gypsy Wagon Tour with culture and information in several parts of the region. For this we will bring one of the historical Wagons back, that the Nazis had stolen from Markus family.

I hope I could give you a little insight in our crazy, global, local carnival society – showing the biggest projects of Humba and partners. All of them are based on local traditions or themes and are driven by music and our philosophy of progressive, cosmopolitan »Brauchtum«.

You are cordially invited to visit our festivals in Cologne. And if you can’t manage to see our big events, join our weekly sing-along in one of Colognes nicest pubs »Weisser Holunder«, where we sing every Sunday another theme: Edelweißpiraten-Songs, Kölsche Songs, Songs in Turkish, Greek, French,  Portuguese – Christian song, communist songs, shanties etcetera.

Diversity is always a part of a living folk tradition!

* Links: www.unesco.de/kultur/2017/konferenz-urban-cultures-superdiversity-and-intangible-heritage-in-utrecht.html
http://www.albakultur.de/conferencesandlectures.html 

 

Die neu Website des Humba e.v. ist noch im Aufbau begriffen und wird nach und nach ergänzt. Auf der alten Seite könnt ihr weiterhin unter www.humba.de in der Geschichte des Humba e.V. (früher: HUMBA efau) stöbern. Aktuelle Infos erscheinen zudem auf www.facebook.com/humba

Weitere interessante Projekt-Links: www.edelweisspiratenfestival.de www.facebook.com/Edelweisspiratenfestival